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Europäische Gottesanbeterin, Mantis religiosa
Die Europäische Gottesanbeterin gehört zu den interessantesten Insekten unserer heimischen Fauna. Sie ist daher auch ein Fotomotiv, das uns immer wieder begeistert. Am Südlichen Oberhein finden wir sie regelmäßig am Kaiserstuhl, in den Trockenauen des Rheins und in den Vorbergzonen von Schwarzwald und Vogesen. Ziel unseres Projekts war es, den einjährigen Lebenszyklus der Gottesanbeterin in Bildern darzustellen.
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Links:
Eine junge Gottesanbeterin schlüpft auf dem Kokon aus der Prolarve
Rechts:
Eine frisch geschlüpfte Gottesanbetrerin auf dem Kokon
Schlüpfende Gottesanbeterinnen fanden wir von Mitte Mai bis Mitte Juni |
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Links:
Eine adulte weibliche Gottesanbeterin der braunen Form mit einer Heuschrecke als Beute.
Besonders in trockenen Jahren fanden wir häufig die braune Form der Gottesanbeterin. Auch, wenn wir keine statistischen Auwertungen gemacht haben, meinen wir, dass südlich von Breisach, in den Trockenauen am Rhein diese Form deutlich häufiger vorkommt als am Kaiserstuhl. Am Kaiserstuhl fanden wir überwiegend grüne Tiere.
Adulte Gottesanbeterinnen fanden wir ab Ende Juli. Ab Anfang Oktober werden die Tiere merklich seltener.
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Oben links: Portrait einer adulten weiblichen Gottesanbeterin Oben Mitte: Das Werkzeug der Gottesanbeterin, die Fangarme
Oben rechts: eine Gottesanbeterin mit Beute, an der ein kleine Fliege schmarotzt.
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Links: Die Paarung der Gottesanbeterin
Rechts: Auch bei der Paarung geht es kannibalisch zu. Ein Männchen wird verspeist, während sich das andere paaren darf.
Gottesanbeterinnen in Paarung fanden wir häufig in der ersten Septemberhälfte. |
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Rechts Mitte: Die Eiablage der Gottesanbeterin beobachteten wir in der zweiten Septemberhälfte. Nach der Paarung müssen die Eier noch einige Tage reifen, bevor sie abgelegt werden.
Rechts außen: Gelege einer Gottesanbeterin |
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